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Fertigbrillen
- Gesundheitsschädlich
Schon im Juni 1996 hat
der Bundesgerichtshof festgestellt, dass gesundheitliche Schäden
durch das Tragen von Fertigbrillen nicht auszuschließen sind.
Obwohl der Bundesgerichtshof also zum Schluss kommt, dass
Fertigbrillen zu gesundheitlichen Schäden führen können, so
betont er gleichzeitig die Eigenverantwortlichkeit der
Verbraucher. Bei Fertigbrillen kann niemals der individuelle
Pupillenabstand, die Pupillenhöhe und alle anderen notwendigen
Maße eingehalten werden. Auch werden die meist
unterschiedlichen Dioptriezahlen, sowie die häufig auftretenden
Stabsichtigkeiten bei Fertigbrillen nicht beachtet.
Nur Ihr
Augenoptiker kann Ihnen Ihre individuelle Lesebrille anfertigen!
Optik Heydenreich
Unser
Sonderservice für den Notfall:
Eine
spezielle Fertigbrille für den augenblicklichen Notfall, auch
in Klappausführung erhältlich.
Wir führen eine Sehberatung mit Refraktion durch und bestellen
die für Sie optimalen Brillengläser, die wir später in die
Fassung einarbeiten können.
Können
Entspannungsübungen oder "Augenmuskel-Training"
die Kurzsichtigkeit bekämpfen ?
Schon vor etwa 70 Jahren waren solche Übungen, die das
Brilletragen überflüssig machen sollten, eine Weile im Gespräch.
Dann gerieten sie lange in Vergessenheit, was nicht gerade auf
ihren Erfolg schließen lässt, denn vor, während und in der
ersten Zeit nach dem Weltkrieg gab es weder besonders gut
aussehende Brillen noch gut verträgliche Kontaktlinsen.
Hätten die Übungen gehalten, was ihr Erfinder Dr. W. Bates
damals versprach, wären sie in der "schlechten Zeit"
bestimmt zum Durchbruch gekommen.
Sie konnten aber dieses Versprechen nicht halten, denn ...
Myopie lässt sich nicht
wegtrainieren!
Das Auge wird von sechs außen ansetzenden Muskeln bewegt.
Sie sind dauernd in Aktion - auch unwillkürlich, sogar während
wir schlafen - und infolge des ständigen Wechsels zwischen
Anspannung und Entspannung befinden sie sich ohne jede zusätzliche
Übung in bestem Trainingszustand.
Um die Myopie zu beeinflussen, müssten diese Muskeln durch
gleichzeitigen seitlichen Zug nach außen (zum Ohr und zur Nase)
den in die Länge gewachsenen Augapfel verkürzen. Das ist nicht
allein anatomisch unmöglich. Selbst wenn sie - wie es durch
bestimmte Krankheiten geschehen kann - unter viel zu hohe
Spannung geraten, etwa bei der Basedow'schen Krankheit, bei der
die Augen stark nach vorne verdrängt werden, ändert sich an
der Augapfelform und damit an der Kurz- oder Weitsichtigkeit
nicht das geringste. Diese Behauptung von Bates, die äußeren
Augenmuskeln könnten einen Einfluss auf die Myopie haben, ist
also eine reine Irrlehre.
Manche Verfechter der Bates'schen Übungen wollen
Kurzsichtigkeit durch Entspannung des Ringmuskels beheben. Der
aber steuert ausschließlich die Akkommodation, also die
Naheinstellung. Ein normalsichtiges Auge ist auf die Ferne
eingestellt, wenn es entspannt ist und sieht ein klares Bild.
Das kurzsichtige (zu lang geratene) Auge sieht alles, was es
nicht nah vor Augen hat, immer unscharf, ganz einfach weil das
Bild nicht auf sondern vor der Netzhaut ankommt. Dass die
Entspannung des Ringmuskels ebenso wenig die Kurzsichtigkeit verändert
wie alle anderen Augenmuskeln, muss allein schon durch die
Untersuchungsmethode einleuchten, die Augenärzte anwenden, wenn
ein Verdacht auf Myopie besteht. Dabei wird nämlich auf
medikamentösem Weg eine vollständige Entspannung des inneren
Ringmuskels bewirkt, weil sich so zuverlässig feststellen lässt,
ob eine Kurzsichtigkeit vorliegt. Hätte Bates recht, müsste
bei der augenärztlichen Untersuchung - so lange die
muskelentspannende Medikamentenwirkung anhält - die Myopie also
verschwunden sein.
"Entspannungsübungen" und
"Augenmuskeltraining" können an einer Kurzsichtigkeit
nichts ändern - das wurde auch von jenen Augenärzten, die
trotz aller theoretischer Bedenken diese Übungsmethode
versuchsweise bei ihren Patienten anwandten, eindeutig
festgestellt. Sind die Versprechungen der Verfechter der
Bates'schen Lehre "nur" Betrug, so werden sie zu
kriminellen Handlungen, wenn Kurzsichtige in der Meinung, nach
den "Übungen" besser zu sehen, ohne Brille Auto
fahren. Sie sollten besser an ihre Verantwortung anderen
Menschen gegenüber denken, im Straßenverkehr wie auch am
Arbeitsplatz!
Sollte man
bei Myopie die Sehschärfe
öfter prüfen lassen ?
Ja! Sie sollten Ihre Augen in regelmäßigen Zeitabständen
nach der Anweisung ihres Augenoptikers untersuchen lassen, er
wird Sie bei Auffälligkeiten zu einem Augenarzt überweisen.
Kurzsichtigkeit tritt als Abweichung von der Norm
"Rechtsichtigkeit" auf oder aber als Folge oder
Symptom einer Krankheit, die erkannt und behandelt werden muss,
um das u.U. gefährdete Sehvermögen zu erhalten. Außerdem
entstehen bei Kurzsichtigkeit an der Netzhaut infolge ihrer
Dehnung häufiger "dünne Stellen", die zum Netzhautriss
und dann zur Netzhautablösung führen können. Erkennt man sie
rechtzeitig, lassen sie sich leicht - z.B. mit Laserstrahlen -
befestigen, und die Gefahr der Erblindung ist weitgehend
gebannt.
Risiken
der LASIK-Operationen am Auge offenbar größer, als
bisher wahrgenommen
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Was
zur Zeit unter dem Begriff LASIK in großem Stile von
zahlreichen Ophtalmologen weltweit propagiert wird,
bezeichnet die FAZ in einem Hintergrundbericht vom
20.07.2001 als „Freilandversuch an Millionen Hornhäuten“
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In einem fast ganzseitigen Hintergrundbericht untersucht die
FAZ die Möglichkeiten, aber auch die Risiken der
LASIK-Behandlungen am Auge. Die von interessierter Seite
lancierten Erfolgsberichte halten einen kritischen Würdigung
offenbar nicht Stand. Als mögliche Komplikationen recherchierte
die FAZ:
- Schwerwiegende Entzündungen der Hornhaut oder des ganzen
Auges
- Gefahr einer vielfachen Augeninnendruckerhöhung mit Stockung
der Blutzufuhr zur Netzhaut
- Durchtrennung feinster Nerven kann zum Syndrom des
„trockenen Auges“ führen
- Deckzellen der Hornhaut wachsen in den Spalt, der durch den
Schnitt entstand
- Die Wundheilung kann die Hornhautwölbung gegen jede
Vorhersage verändern
Wegen des ungünstigen Ausgangs eines refraktiven Eingriffs benötigen
zwischen dreißig und vierzig Deutsche im Jahr eine
Hornhauttransplantation.
Aber es gibt auch viele weit weniger spektakuläre Opfer der
Laser-Chirurgie.
In den USA haben sich die Betroffenen im Internet ein
eindrucksvolles Forum geschaffen. (www.surgicaleyes.org). Vor
kurzem haben Laseropfer auch in Deutschland eine ähnliche
Gruppe gegründet. (www.OperationAuge.org). Bei „Surgicaleyes“
haben sich mehr als 1400 Augenlaseropfer gemeldet und
zusammengetragen, wie die Folgen des Eingriffs das künftige
Leben im wahrsten Sinne des Wortes überschatten können.
Schatten-und Geisterbilder nämlich zählen zu den vielen
optischen Fehlern, die nach einer Behandlung der Hornhaut die
Qualität des Sehens herabsetzen. Manche sehen einzelne Objekte
wie gedoppelt, von einem Heiligenschein eingerahmt oder wie
durch einen Schleier. Helle Objekte können besonders grell
erscheinen, von Lichtpunkten gehen Strahlen aus wie bei einem
Feuerwerk. Schwierigkeiten sollen vor allem dann auftreten, wenn
es dunkel wird und Straßen oder Innenräume erleuchtet sind. Es
soll Patienten geben, die bei Dämmerung und nachts nicht mehr
Auto fahren können. Aber auch im hellen Sonnenlicht sollen
viele Schwierigkeiten haben und können sich - Ironie des
Schicksals – oft nur noch mit dunkler Brille draußen
aufhalten. Ständige Naharbeit bereitet vor allem dann
Schwierigkeiten, wenn – wie bei der Arbeit am Laptop – ungünstige
Lichtverhältnisse hinzukommen. „Surgicaleyes“ bietet im
Internet zahlreiche Abbildungen an, die zeigen, wie das Sehen
nach dem Eingriff beeinträchtigt ist. Dazu gehört nicht
zuletzt die Unfähigkeit, schwache Kontraste – also einen weißen
Hasen im Schnee – wahrnehmen zu können. Auch deswegen tragen
Betroffene wieder Brillen, die den Kontrast verschärfen
Optik
Heydenreich GmbH Geschäftsführer:
Ulrich Mößlang
das Fachgeschäft in 80634 München
Neuhausen, Arnulfstr. 136,
Nähe Donnersberger Brücke,
Tel.: +49 (0)89 13 13 40, Fax +49 (0)89 16 90 91,
internationale Brillenmode, zertifizierter Spezialist für Sportoptik
optische Tauchbrillen, Schießbrillen, Contactlinsen, Sonnenschutzbrillen,
optische Sportbrillen
info@optik-heydenreich.de
Die Öffnungszeiten sind vom
Montag bis Freitag von 8.00 Uhr
bis 18.00 Uhr.
Außerhalb dieser Zeiten und am Samstag vereinbaren wir mit Ihnen gerne einen
Termin.
Haltestelle Tram 16 und 17
Donnersbergerstraße, Haltestelle alle S-Bahnen Donnersbergerbrücke |
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